Die Gründe für die Verhaltenheit beim Arztpraxis-Marketing

Die Gründe für die Verhaltenheit beim Arztpraxis-Marketing und warum nicht mehr allzu lange zugewartet werden sollte

In manchen Branchen scheint die Zeit stehen geblieben zu sein – zumindest, was den Umgang mit den modernen Medien, speziell im Onlinebereich betrifft. Dazu zählen allen voran die selbständig tätigen Ärztinnen und Ärzte.

Auch wenn es hier Branchenvertreter gibt, die sich zeitgemäß im Internet bzw. in Form von Printmedien präsentieren, zählen diese noch immer zu den Ausnahmen.

 

Die Gründe für das Zuwarten bei der Werbung für die Arztpraxis sind vielseitig:

  • Die Angst vor der öffentlichen „Sichtbarkeit“ und damit Bewertbarkeit.
  • Die Unsicherheit aufgrund der fehlenden oder unzureichenden Kenntnis der standesgesetzlichen Bestimmungen.
  • Die fehlende Information im Umgang mit der zunehmenden Bedeutung des Online-Marktes (suchmaschinenoptimierte und top-platzierte Webseiten,
    Ärzte-Bewertungsplattformen, Online-Gesundheitsratgeber, Internet-Apotheken etc.)
  • und die Compliance-Richtlinien, die das „Anfüttern“ durch Sponsoren (speziell aus der Pharmabranche) verbieten. Diese finanziellen Mittel dienten in der Vergangenheit oftmals der Nutzung für das eigene Marketing.

Sich mehr Sichtbarkeit in der Öffentlichkeit zu verschaffen und der Informationsüberflutung entgegenzutreten ist jedoch ein sinnvoller Weg, die Ziele einer optimalen Positionierung am Markt und die Gewinnung von Wunsch-Zielgruppen zu erreichen.

 

Die Vorteile eines gut geplanten und durchdachten Auftritts im Arztpraxis-Marketing können sich sehen lassen:

  • Erhöhung der Weiterempfehlungsbereitschaft
    Bestehende Stammpatienten können als Weiterempfehler „genutzt“ werden. Voraussetzung ist die Kenntnis über deren Zufriedenheit oder besser „Begeisterung“. Dies kann durch einfache, kurze Fragebögen abgefragt werden.
  • Wunschkunden, die zur Arztpraxis-Ausrichtung (Positionierung) passen
    Die Definition der Haupt-Zielgruppe, der sogenannten Wunschpatienten, ist ein wesentlicher Faktor bei der strategischen Kommunikationsplanung. Bei der Zielgruppendefinition schließt man grundsätzlich keine Personen aus. Das ginge im Arztberuf auch gar nicht. Dennoch ist es mittels Wunschkunden-Definition möglich, die Gruppe der A-Kunden (also der Wunschkunden, die den höchsten Umsatz ausmachen sollten) auszubauen.
  • Werbung trotz standesgesetzlicher Einschränkungen
    Vertreter des Gesundheitsbereichs begründen eine verhaltene Marketingaktivität teils mit den gesetzlich einschränkten Werbemöglichkeiten laut Ärztegesetz. Doch weit tiefer liegt oft der eigentliche Grund im Unbehagen als auch in der Unsicherheit, sich und sein Angebot zu vermarkten bzw. Akquise zu betreiben. Dadurch fehlt aber auch die Außenwahrnehmung!

 

Zeitgemäßes Marketing für die Arztpraxis verleiht eine hohe Authentizität und eine transparente Positionierung, die von den Wunsch-Zielgruppen optimal (und gesteuert) wahrgenommen wird.


ingrid winkler

Mag. Ingrid Winkler

Marketing-Expertin
Inhaberin der Full-Service Agentur iw marketing
Initiatorin und Gründerin von DOCMARKETING

+43 664 226 27 51
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