Der E-Mail-Newsletter im Arztpraxismarketing

Der E-Mail-Newsletter im Arztpraxismarketing

Wie Sie mit E-Mail-Marketing punkten können

E-Mail-Marketing dient, wie der Name schon sagt, dem Versand von E-Mails zu Arztpraxismarketing-Zwecken. Bei den sogenannten E-Mailings handelt es sich um den unregelmäßigen Versand von Emails, welcher dann greift, wenn es zum Beispiel ein aktuelles Thema in Ihrer Arztpraxis gibt, worauf Sie Ihre Patienten aufmerksam machen möchten.

Dann gibt es noch den Newsletter-Versand. Der Unterschied zu normalen E-Mailings ist hierbei, dass der Newsletter in regelmäßigen Abständen an die Patienten verschickt wird. Dies kann einmal in der Woche oder auch monatlich geschehen. Mithilfe dieses Newsletter geben Sie einen Überblick über die wichtigsten Geschehnisse oder auch bevorstehende Events, die von Relevanz für die Patienten sind.

Ein normales Mailing oder der Newsletter enthält ausreichende Call-to-Action, was in diesem Rahmen beispielsweise Hyperlinks oder verlinkte Bilder sein können, die den Abonnenten auf die entsprechende Landing-Page der Arztpraxis-Website weiterleitet.

Hier ein paar Tipps für den professionellen Versand von E-Mails im Rahmen des Arztpraxismarketing:

1. Rechtliche Voraussetzung

Alle Inhalte aus den Richtlinien „Arzt und Öffentlichkeit“ von der Ärztekammer gelten auch für den E-Mail-Newsletter.

Zusätzlich gilt:

Versenden Sie mehr als 50 E-Mails und/oder E-Mails zu Werbezwecken, so müssen die Empfänger vorab ihr mündliches oder schriftliches Einverständnis gegeben haben. Ansonsten dürfen Sie ihnen rein aus rechtlichen Gründen kein E-Mail zusenden. Integrieren Sie außerdem eine gut sichtbare Möglichkeit zur Abmeldung vom Newsletter, ein Impressum mit den korrekten Firmendaten und die namentliche Nennung des Absenders.

Darüber hinaus enthält die sogenannte Robinson-Liste https://www.rtr.at/de/tk/TKKS_Spam Namen von Empfängern, die Sie nicht anschreiben dürfen. Diese Liste erhalten die mit dem Versand von gewerblichen E-Mail-Newslettern beauftragten Agenturen als Mitglieder des Fachverbands Werbung von der WKÖ kostenlos. 

Am besten, Sie fragen Ihre Patienten persönlich, ob Sie ihnen einen Newsletter per E-Mail zusenden dürfen. Das hätte den weiteren Vorteil, dass Sie ein Feedback zum Nutzungsverhalten und den "wirklichen" Bedürfnissen erhalten. 

Bei bestehenden Patienten macht der Gesetzgeber eine Ausnahme. Diese darf man unter gewissen Voraussetzungen (z.B. regelmäßiger Kundenkontakt) anschreiben, auch wenn sie nicht vorab zugestimmt haben.

Detailinformation zur Rechtssicherheit

2. Persönliche Ansprache & interessante Inhalte

Dazu gehören zum einen die persönliche Anrede und die Klarheit, von welcher Person oder welcher Firma der Newsletter versandt wurde, und zum anderen das Mehr an Kenntnis über die Bedürfnisse Ihrer Patienten. Je mehr Sie über Ihre Patienten wissen, desto eher werden Sie deren Interesse wecken können.

Zeit ist das wertvollste Gut. Langweilen Sie Ihre Kunden nicht mit belanglosen Texten. Und auch jene Patienten, die schon in der Vergangenheit keine Newsletter geöffnet haben, werden es höchstwahrscheinlich auch zukünftig nicht machen. Diese sollten Sie aus Ihrem Newsletter-Verteiler entfernen.

3. Betreff & Design

Der Betreff und das Design (bei Voransicht) entscheiden in den meisten Fällen, ob der Newsletter geöffnet wird oder nicht. Im Betreff muss der klare Mehrwert für die Patienten ersichtlich sein.

Ein schön gestalteter Newsletter in Ihrem Corporate Design und in html programmiert, erfreut das Auge und hebt Sie vom „Newsletter-Einheitsbrei“ ab. Aber auch ein Text-Newsletter kann hin und wieder die persönliche Note unterstreichen und sich abheben.

Do-it-yourself? Mittlerweile stehen einige Newsletter-Tools (wie z.B. www.getresponse.de oder www.mailchimp.com) zur Verfügung.

Weiterer Tipp: Ihr E-Mail wird in vielen Fällen vom Smartphone aus abgerufen. Bitte achten Sie deshalb auf die mobiloptimierte Darstellung ("responsive design").

Überlassen Sie die Wahl des Betreffs nicht dem Zufall - im Gegenteil - nehmen Sie sich dafür die meiste Zeit.

4. Regelmäßiger Versand & Messung der Erfolge

Überlegen Sie sich, welche Regelmäßigkeit beim Newsletter-Versand für Ihre Ziele und Ihre Zielgruppen am sinnvollsten wäre. Weder ein zu viel, noch ein zu wenig an Information macht auf Dauer Sinn. 

Außerdem sollten Sie die Ergebnisse aus der Überprüfung von Öffnungs- und Klickraten ernst nehmen und Ihr Newsletter-Konzept entsprechend evaluieren und anpassen.

Resümee

Noch immer besitzt der klassische E-Mail-Newsletter eine große Kraft im Marketing, speziell wenn es um die Steigerung von Verkäufen bzw. die Intensivierung bestehender Kundenbeziehungen geht. Entscheiden Sie sich für den Versand eines E-Mail-Newsletters, so sollten Sie die Anmeldemöglichkeit bereits auf der Startseite gut sichtbar platzieren.


ingrid winkler

Mag. Ingrid Winkler

Marketing-Expertin
Inhaberin der Full-Service Agentur iw marketing
Initiatorin und Gründerin von DOCMARKETING

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