Praxis Innenbereich - Sauberkeit in der Arztpraxis

Qualitätssicherung & Hygiene

Die ärztliche Qualitätssicherung ist laut Ärztegesetz verpflichtend. Damit Ihre Arzptraxis den Besuchen der Auditoren standhält, müssen einige Maßnahmen zur Aufrechterhaltung von Hygiene und Barrierefreiheit sichergestellt werden. Insbesondere die Eingriffsräume stellen in hygienischer Hinsicht eine Herausforderung dar.

 

Hygienisch optimale Bedingungen

Wenn Sie sich auf Spezialisten verlassen, die über die Wechselwirkung von verwendetem Material und den unterschiedlichen Desinfektionsmitteln Bescheid wissen, dann schaffen Sie schon einmal einen wesentlichen Beitrag für hygienisch optimale Bedingungen. Die Aufmerksamkeit im Detail entscheidet schließlich über die Qualität und die langfristige Nutzbarkeit einer Ordinationseinrichtung.

Hygiene beginnt bei der optimalen Grundrissplanung, worin für eine ausgewogene Flächenverteilung gesorgt werden muss. Ein perfekter Elektroinstallationsplan verhindert schließlich freiliegende Leitungen. Der medizinische Waschplatz wird vielfach am Tag benutzt, er ist daher besonders ergonomisch zu planen.

 

Wie sieht es mit der Barrierefreiheit im Bestandsobjekt aus?

Bei bestehenden Ordinationen ist das wirtschaftlich Zumutbare zu veranlassen, um die Barrierefreiheit zu gewährleisten. Bei Neugründungen ist sie Voraussetzung. Es ist anzuraten, den Spezialisten schon bei der Auswahl des Objektes zu konsultieren. Bei Altbauten gibt es die Möglichkeit zur Kombination verschiedener Maßnahmen – so werden unausreichende Raumvorgaben kompensiert.

 

OP, Eingriffsraum, Behandlungsraum invasiv – was ist sie richtige Wahl?

Die richtige Wahl hängt von der Art der Intervention ab, die Sie durchführen wollen. In der Richtlinie 28 des Arbeitskreises für Hygiene in Gesundheitseinrichtungen gibt es eine Liste mit entsprechenden Zuordnungen, die nach Fachbereichen geordnet sind.

Für einfachere Eingriffe ohne Vollnarkose genügt ein Behandlungsraum invasiv. Er soll mindestens 20 m² aufweisen und über eine sehr gute hygienische Ausstattung verfügen. Ein medizinischer Waschplatz im Raum ist möglich, Fensterlüftung ist ausreichend, aber Fliegengitter sind vorzusehen.

Für einen Eingriffsraum benötigt man 20 m² freie Bodenfläche, d.h. je nach Möblierung 25 m² – 28 m². Der medizinische Waschplatz muss außerhalb des Eingriffsraums im erforderlichen Umkleidebereich für das Personal situiert sein. Für die Patienten ist ebenfalls ein Umkleidebereich vorzusehen. Es ist besonders auf die strikte Trennung von Rein- und Unreinbereich zu achten.

Da im Eingriffsraum Vollnarkosen durchgeführt werden, ist ein Notstromaggregat vorzusehen (Anwendungsgruppe 2 – ÖVE/Önorm E 8007). Eine zweistufig gefilterte (F7 und F8 Filter) mechanische Be- und Entlüftungsanlage, die mit leichtem Überdruck gegenüber den Nebenräumen arbeitet, ist erforderlich.

OP-Räume haben mindestens 40 m² aufzuweisen. Sie werden über zwei Schleusen für Personal und für die Patientinnen und Patienten erschlossen. Benötigt werden Sterilgutlager, Entsorgungsraum und Aufwachraum. Über die Anforderungen an den Eingriffsraum hinaus ist die Raumlufttechnik mit TAV Zuluftdurchlässen für Operationsschutzzonen H1a oder H1b auszustatten.

 


alexander szigetvary

Alexander Szigetvary

Geschäftsführer der GFG Services GmbH
Reinigung für Praxen, Spitäler und Gewerbe
Experte für Reinigungen in allen Größen

+43 2272 206 02
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www.gfg-services.at

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